Acronis wird Supporting-Partner der “No More Ransom”-Initiative

Acronis, das bekannte Unternehmen für Data Protection und Datenspeicherung in der hybriden Cloud und klassischer On-Premises-Backups, kündigte heute eine interessante Partnerschaft mit der “No More Ransom”-Initiative an und tritt damit in das Europol European Cybercrime Centre (EC3) ein, dem bereits Dutzende anderer Firmen und Organisationen beigetreten sind, um Ransomware-Attacken zu bekämpfen. Acronis ist hier Supporting Partner und wird das Projekt global unterstützen und Ransomware-Expertise für Präventionskampagnen bereitstellen – nicht unbedingt schlecht in Zeiten von “Locky” und “WannaCry“.

“Unsere oberste Priorität ist es, die Daten unserer Kunden zu sichern und zu schützen”, sagt Nikolay Grebennikov, Vice President Engineering bei Acronis. “In der heutigen Zeit bedeutet dies auch, Daten gegen Ransomware abzusichern. Lediglich ein Backup zu haben, reicht oft nicht mehr aus. Cyber-Kriminelle haben damit begonnen, auch Backup-Daten anzugreifen, weil sie realisieren, dass viele Anwender nicht bereit sind, Lösegeld zu zahlen, da sie in der Lage sind, ihre Daten aus dem Backup wiederherzustellen. Mit Acronis Active Protection bieten wir eine leistungsstarke Lösung, die dieses Problem adressiert. Sie erkennt solche Bedrohungen und stoppt die Ransomware-Attacke noch bevor sie Schaden anrichten kann.”

“Ransomware abzuwehren, bedeutet Prävention und Aufklärung”, fügt wiederum John Zanni, Chief Marketing Officer bei Acronis hinzu. “Durch unseren Beitritt zur No More Ransom-Initiative unterstützen wir unsere Partner und öffentliche Behörden beim Kampf gegen Cyber-Erpresser. Gemeinsam sind wir in der Lage, effektive Aufklärungskampagnen umzusetzen und Anwendern zu helfen, sich gegen schädliche Cyber-Attacken abzusichern, ohne dass sie Daten verlieren oder Lösegeld zahlen müssen.”

Mittel zum Zweck ist hier Acronis Active Protection als eine innovative Anti-Ransomware-Technologie, die als Teil der Data-Protection- und Storage-Lösungen von Acronis integriert wurde. Dazu gehören Acronis True Image, Acronis Backup 12 und Acronis Backup Cloud. Die Lösung erkennt ungewöhnliche Computer-Aktivitäten in Echtzeit und verhindert, dass Schadsoftware Daten, Backups oder die Backup-Software befällt. Moderne Verhaltensheuristik identifiziert Ransomware-Attacken, macht die Backups sicherer und verringert die Wiederherstellungszeiten. Die Technologie wurde bereits vom unabhängigen AV-Test Institute geprüft und als effektiv bewertet.

Aktuell scheinen – dank oder wegen – der Ransomware-Wachstumsraten somit auch die Grenzen zwischen klassischer Backup- und Security-Software zu verschwimmen. Persönlich nutze ich noch eine Kombination aus beiden inklusive zweier Cloud-Backup-Instanzen, die für den Fall der Fälle Netz und doppelten Boden darstellen. Gerade im Zuge der aktuellen Bedrohungslage kann man gar nicht vorsichtig genug sein und neben dem obligatorischen Backup sollte dies auch nicht zwingend im direkten Zugriff der zu sichernden Hardware liegen – sprich: Nach dem Sichern direkt ausgeworfen werden oder auf einer verschlüsselten- oder mit anderen Zugangsdaten versehenen Netzwerkfreigabe.

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