Das Blog

Ja, das ist die obligatorische Seite über meine Intention, hier einfach was ins Netz zu stellen und auch eine Art von Entschuldigung, warum das seit 2005 überhaupt so unregelmäßig geschah. Ja, das Ganze gibt es in immer wiederkehrender Form bereits seit 2005 und nach vorherigen Versuchen über b2 (auf dem WordPress ja basiert), MovableType (damals DIE Blogsoftware schlechthin) oder Blogger wurde es dann im Jahr 2005 WordPress. Wie sich später auch in diversen Kundenprojekten und auch in der weltweiten Verbreitung und Akzeptanz zeigte, durchaus die richtige Entscheidung (welche Alternativen gibt es heute eigentlich noch?).

Das Blog – unter vielen Domänen und unterschiedlichen Ausrichtungen – hat seitdem ein Auf und Ab erlebt und ist immer wieder an dem gescheitert, was ich damit vorhatte und am Ende aus Zeitgründen nicht aufrecht erhalten konnte. Nicht nur einmal veränderte sich der Charakter des Blogs, dann wiederum die eigenen Interessen – beides in einem stetigen Wandel und absolut nicht-linear. Der rote Faden war hier, dass ich aufgrund des Lebens abseits des Bildschirms nie die Zeit fand, mal ein paar Monate am Stück am sprichwörtlichen Ball zu bleiben – irgendwann war die Luft raus und (Gott sei Dank!) das Leben drumherum präsenter (oder fordernder).

Weg von Bücher- und Musikrezensionen, weg von den Themen, die mich 2005 so interessierten, weg von Statements und Ideen zu unserer Welt und dem ganzen Zeugs, was uns täglich begleitet und vor allem weg von dem Druck, unbedingt was schreiben zu müssen. Das war letztendlich der Plan, die Quintessenz und die Idee, das Ganze erst einmal wieder online zu stellen und eine der damaligen Grundideen aufzugreifen: Über Dinge zu bloggen, die mich in technischer Hinsicht interessieren – einmal, um eine digitale Gedächtnisstütze zu haben, einmal um vielleicht dem ein oder anderen mit demselben Problem durch den ein oder anderen Artikel helfen zu können.

Die Idee, sich also vielleicht wieder zu fokussieren, liegt also nahe, denn meine berufliche Welt ist eben eine digitale und da ich das Glück hatte, seinerzeit mein Hobby zum Beruf zu machen, sind die inhaltlichen Ernährer dieser Seiten somit entsprechend gewichtig und auch gesetzt. Nichts ist bekanntlich so stetig wie der Wandel und damit stand auch kurz nach dem Schreiben dieser Zeilen fest: Die Technik nimmt natürlich DIE führende Rolle ein und nicht umsonst ist die Wolke Nummer Sieben die Wohlfühl-Oase da oben und in einer virtuellen Welt noch präsenter, redet doch heutzutage jeder von der Cloud. Da lag die Namensgebung quasi vor mir und führte letztendlich zum aktuellen Titel dieses Blogs.

So schaut momentan der Weg neben meinen stetig wachsenden beziehungsweise wechselnden Interessen abseits des Rechners aus, der nunmal Hobby und Beruf darstellt und somit auch im Privatleben absolut nicht wegzudiskutieren ist. Ich schreibe für mich und für all diejenigen, denen diese mehr oder weniger literarischen Ergüsse irgendwie etwas bringen und wenn neben dem üblichen Tech-Stuff wieder irgendetwas anderes dazwischen ist: Sei’s drum, irgendwann schreibe ich auch mal etwas über einen Staubsauger, wer weiß? Wenn jemand durch einen Tech-Artikel ein Problem lösen kann oder zumindest einen Denkanstoß bekommt, der mich auch zum Schreiben des Beitrages gebracht hat: Perfekt!

An dieser Stelle wünsche ich viel Spass beim Lesen, ob das nun aktuelle News-Artikel von Security-Herstellern, Howto’s oder eben der ein oder andere Produkttest ist: Danke, dass Ihr hier vorbei schaut! Sollten Euch die Inhalte dieses Blog so sehr gefallen, dass Ihr eine Spende in Betracht zieht, würde ich mich darüber sehr freuen und bereits im Voraus “Danke!” dafür sagen!