Jahresbeginn 2017: Zeit für das Aufräumen der eigenen Zugänge!

Da ist es nun, das Jahr 2017. Wie jeder Jahreswechsel bringt auch dieser neue Vorsätze, Ideen und Wünsche mit, die man umsetzen möchte. Auf die einen Dinge hat man mehr, auf die anderen eher weniger Einfluss – vieles muss man so nehmen, wie es kommt und das Beste daraus machen. Was für mich jedes Jahr aufs Neue zumindest aus technischer Sicht ansteht: Den eigenen Passwort-Manager (mittlerweile gesetzt: Enpass) durchforsten und schauen, welche Zugänge ich noch nutze, benötige und welche Daten- und Kennwörter dort hinterlegt sind. Eine feine Freizeitbeschäftigung bei knapp 300 Zugängen, aber definitiv nicht vergeblich!

Der Vorteil: Am Ende waren es dann nur noch 280 Zugänge, die aktiv genutzt worden sind – immer noch eine beachtliche Zahl, aber nach der Investition von einer Stunde an Lebenszeit gab es zumindest drei Dinge, die ich abhaken konnte:

  1. Deaktivierung / Löschen alter, mittlerweile ungenutzter Konten
  2. Anpassung- / Ändern aller schwachen Kennwörter
  3. Änderung der Daten (E-Mail-Adresse etc.) in den noch genutzten Zugängen

Teilweise ist es erschreckend, was man bei der eigenen Revision zu Tage fördert: Ich bin hier jedes Jahr erstaunt, stelle aber auch fest, was ich noch in Enpass mit herumschleppe, ohne die Dienste überhaupt noch zu nutzen. Von der Komplexität der Kennwörter, die ich noch vor einem Jahr angewandt habe, einmal ganz zu schweigen: Ein Jahr macht schon viel aus, mittlerweile gibt es ein Grundkonstrukt plus die Kombination mit automatisch generierten Zeichen – früher war das (verglichen mit heutigen Standards) ein mittelschweres Desaster.

In diesem Sinne alles Gute für das neue Jahr und wie gesagt: Nehmt Euch ruhig einmal die Zeit, implementiert vielleicht mal einen Passwort-Manager und falls der schon Eure Daten verwaltet, schaut Euch mal die dort gespeicherten Daten an. Bei mir sind wie erwähnt 20 verwaiste Zugangsdaten in die ewigen Jagdgründe eingezogen und knappe 30 hatten noch alte Daten von mir gespeichert. Wiederholt man diese Prozedur in regelmässigen Abständen – der Jahresanfang ist hier doch eine prima Gelegenheit, oder? – ist das Ganze auch nur halb so schlimm!

 

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