Nextcloud veröffentlicht rundum erneuerte Android-App in Version 2.0

Nach einem ausgiebigen Beta-Test, den der ein oder andere bereits Release Candidate für Release Candidate miterlebt haben dürfte, hat Nextcloud die rundum erneuerte Android-App in Version 2.0 veröffentlicht. Im Zuge der App-Aktualisierung hat man hier nicht nur Kosmetik betrieben, sondern auch viele Kritikpunkte der vorherigen Version 1.5 prima ausgemerzt. Enthalten ist nun unter anderem eine Backup- & Restore-Funktion für Kontakte, neue Sicherheitsmechanismen und eine deutlich verbesserte Auto-Upload-Funktion.

Kontakte auf dem Telefon können nun durch eine integrierte Backup- & Restore-Funktion auf dem jeweiligen Nextcloud-Server gesichert werden. Die Suche wurde verbessert und findet nun auch Dateien, die nicht bereits auf das Smartphone heruntergeladen wurden. Auch eine Ansicht, welche Dateien und Ordner freigegeben oder mit dem Nutzer geteilt wurden und ein deutliches Plus an Übersicht ausmacht, ist ebenfalls mit an Bord.

Zusätzlich hat man auch Hand an die Authentifizierung am Server gelegt und damit alle Sicherheits-Mechanismen integriert, die Nextcloud 12 mit sich brachte. Es kann nun zwischen einem klassischen PIN-Code und dem eigenen Fingerabdruck gewählt werden: Die neue App setzt auf die Fingerabdruck-Funktion des Android-Systems und bindet diese wunderbar ein.

Neue Kommentare, geteilte Dateien, Kalendereinträge etc. haben werden nun per Push-Benachrichtigung zum Nutzer gebracht. Auch hier ist man nun also immer auf dem Stand, da die Benachrichtigungen zentral die entsprechende Funktion von Android nutzen.

Die in meinen Augen größte Verbesserung hat die Auto-Upload-Funktion erfahren: Was früher nicht wirklich optimal funktionierte und auch für mich noch ein Grund war, für diesen Zweck noch Dropbox zu benutzen, änderte sich bereits sichtbar seit dem Release Candidate: WLAN-Upload heisst nun auch WLAN-Upload und funktioniert perfekt, alle Android-Versionen ab 4.x dürften nun das Feature im Ganzen auskosten. Fotos und Videos sowie die einzelnen Ordner können zudem bequem separat konfiguriert werden.

Neben den direkt sichtbaren und einschneidenden Veränderungen kommt die Android-App nun auch im Theme der Webseite daher: Wenn Ihr hier also ein eigenes Design samt abweichender CI konfiguriert habt, kommt auch die App nicht mehr im Nextcloud-Blau daher. Auch die Sortierung wurde optimiert, Nutzer haben mehr Informationen über Ihr Profil – die sechs Wochen Testzeitraum haben sich somit in Summe absolut gelohnt!

Nextcloud
Entwickler: Nextcloud
Preis: Kostenlos

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