Nextcloud hat die aktuellen Versionen 13.0.2 und 12.0.7 der hauseigenen private Cloud-Lösung veröffentlicht und rät – obwohl es kleinere Versionssprünge sind – zum Update. Auch Nutzer der 12er Version sind aufgrund der bisherigen Erfahrungen aufgefordert, den Wechsel auf Version 13 durchzuführen, da laut Angaben des Unternehmens diese mittlerweile mehr als nur solide läuft.

Nextcloud 13.0.2 Update 01

Je nach Größe der Installation sollte dieser Schritt – ebenso wie jedes Update – natürlich wohl bedacht sein, denn welcher Administrator in einer Enterprise-Umgebung möchte schon durch ein hektisch durchgeführtes Update einen Batzen an Mehr-Arbeit generieren? In diesem Falle verweist Nextcloud auch auf die kommerziellen Enterprise-Pläne respektive den Enterprise-Support des eigenen Unternehmens.

Nextcloud 13.0.2 Update 02

Auch, wenn die Version 13 grundsolide und stabil läuft, heißt das am Ende ja nicht, dass keine Verbesserungen anfallen, denn Luft nach oben ist bekanntlich ja immer. Dazu gehören Verbesserungen am User Interface – speziell in der Gallerie – , weitere Optimierungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (die aktuell immer noch im “Test”-Status ist), die Möglichkeit, HTML in E-Mails zu deaktivieren oder eine Warnung im Update-Bereich, wenn Softwarekomponenten veraltet sind.

Apropos veraltet: Mit diesem Stichwort wird die ausgelaufene Wartung von Nextcloud 11 getriggert – diese wird eben nicht mehr unterstützt. Nutzer dieser Version werden ebenfalls zum Update auf einen aktuelleren Stamm aufgefordert, sollte man aus anderen Gründen an Version 11 gebunden sein, darf man auch hier die Konditionen für den individuellen Support beim Anbieter erfragen.

Im Windschatten der aktuellen Updates (das Changelog von Version 12.0.7 findet Ihr indes ebenfalls hier) erfährt übrigens die Nextcloud-App im Univention Corporate Server die Aktualisierung auf Nextcloud 13. Das Update selbst ist dann im App Center der Univention-Suite verfügbar und ersetzt dann die dort nicht mehr weitergepflegte Version 12.

Auch Collabora Online, die Online-Implementierung von LibreOffice in der Nextcloud-Instanz, wurde schlußendlich und schon bereits Ende letzter Woche noch auf die Version 3.2 angehoben. Mit der letzten Aktualisierung können Tabellen und Diagramme nicht nur angezeigt und editiert, sondern auch innerhalb der Applikationen Calc, Writer und Impress erstellt werden. Ebenfalls mit an Bord ist die Makro-Unterstützung und die Möglichkeit, mit Dokumenten zu interagieren, die Python-Skripte verwenden.

Collabora Online 3.2

Wer dann immer noch nicht genug von Nextcloud hat (und das verstehe ich absolut!), dem sei die Nextcloud-Konferenz in Berlin ans Herz gelegt, die zwischen dem 23. und 30. August stattfindet und neben vielen Gesprächen und Keynotes sicherlich auch interessante Workshops enthalten wird!

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