Sophos bringt UTM 9.5 ­für schnelle und flexible Security im Unternehmen

Sophos hat gestern die neue Unified Threat Management (UTM) in der Version 9.5 vorgestellt. Die gewohnt einfache und intuitive Administration über eine zentrale Oberfläche in Verbindung mit modernster Security-Technologie ermöglicht einen schnellen und umfassenden Schutz für das Netzwerk, Wireless Access, Web, Email und Server. In der neuen Version bietet die UTM 9.5 zusätzliche Funktionen für die Administration, in der Web Application Firewall und für das Sophos Sandstorm Next-Generation Sandboxing.

Das einfache und schnelle Management und das Reporting der UTM wurden durch einige Funktionen erweitert. Darunter befindet sich unter anderem der Download aller Logs in ein zentrales Archiv, der Support-Zugang via SSH und die Integration einer 64-bit PostgreSQL Datenbank für schnellere Reports. Das SNMP-Monitoring integriert ein UTM-Filesystem Monitoring in SNMP-basierte Monitoring-Lösungen. Zu den Erweiterungen der Sophos Sandstorm Sandboxing-Technologie gehören eine Datacenter-Location-Selektion ohne die Nutzung von DNS-Services, ein erweitertes Reporting, das auch E-Mail-Anhänge einbezieht und eine Funktion, um definierte Dateitypen nicht zu analysieren.

Die Web Application Firewall unterstützt WAF URL-Redirection, um den Datenverkehr einer WAF-geschützen URL an ein anderes Backend-System oder URL umzuleiten. Zudem wurden weitere Authentifizierungs- und Richtlinien-Templates für gebräuchliche Microsoft-Dienste hinzugefügt. Die Konfiguration von TLS, die Unterstützung von WAF Proxy-Protokollen und ein True File Type Scanning, um MIME Uploads und Downloads zu blockieren, sollen die erweiterte Security der Firewall abrunden.

Unternehmen und IT-Dienstleister, die eine Sophos UTM 9.4 im Einsatz haben, können das Update ab sofort über den Community Blog oder in der Sophos UTM Download Area herunterladen und installieren. Darüber hinaus werden alle UTMs über die integrierte Up2Date-Funktion innerhalb der nächsten Wochen automatisch aktualisiert, sofern diese Funktion in der UTM aktiviert ist – erste Appliances haben das Update bereits angezeigt und somit bereitgestellt. Wie bei einem Update dieser Größe zu erwarten ist, werden neben der minimal längeren Updatezeit sowohl die Konfiguration aktualisiert als auch ein Neustart der Appliance durchgeführt. Angeschlossene RED-Boxen und Access Points werden anschließend ebenfalls mit einer frischen Firmware versorgt.

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