Tutorial: Integration von Collabora Online in Nextcloud 13

Viele von Euch werden bereits Nextcloud als favorisierte private Cloud-Lösung nutzen. Ob in der heimischen Besenkammer, im Keller oder beim Hoster Eures Vertrauens: Der legitime ownCloud-Nachfolger hat seit der damaligen Abspaltung für viel Furore gesorgt und ist auch hier im Blog bekanntermassen eins meiner definitiven Lieblingsthemen. Was bisher noch fehlte, war die Möglichkeit, Dokumente auch über das Webinterface bearbeiten zu können. Dafür gibt es Collabora Online, eine Open Source Office Suite, die auf dem bekannten LibreOffice basiert und genau diese noch fehlenden Fähigkeiten nahtlos in Nextcloud integriert. Wie das in meiner favorisierten Kombination aus Ubuntu Linux und dem Apache-Webserver im Detail geht, möchte ich Euch im Laufe des Tutorials einmal näherbringen!

Collabora Online läuft hierbei in einem Docker-Container und unterstützt meine bevorzugte Basis aus Debian – respektive hier: Ubuntu – Linux und Apache. Warum Apache? Das hat sich seit ungefähr 1999, als ich das erste Mal mit dem Webserver in Berührung gekommen bin, so herauskristallisiert und nach all der Zeit kann ich mich nur schwerlich an Nginx als Webserver gewöhnen. “Schuster, bleib’ bei Deinen Leisten” ist also hier das Motto und Apache ist bei mir einfach gesetzt – dementsprechend liegt der Fokus in diesem Tutorial auch auf diesem Webserver und nicht auf dem neueren Nginx, den viele von Euch sicherlich auch bevorzugen.

CODE

Die Web-Integration von LibreOffice bietet nicht dabei nicht nur grundsätzliche Bearbeitungsfunktionen, sondern auch klassisches WYSIWYG-Rendering und dabei auch Unterstützung von diversen bekannten Dateiformaten wie .DOC, .DOCX, .PPT, .PPTX, .XLS, .XLSX oder OD. Auch der Import und das Betrachten von Visio- und Publisher-Dokumenten samt über hundert weiterer Dateiformate ist möglich und wer gerne gemeinsam an Dokumenten arbeitet (ob in der Familie oder im Projektteam), wird eben diese Funktionen auch innerhalb seiner eigenen Cloud schnell lieben lernen.

Schritt 1: Die Installation von Docker

Als Basis für alles Weitere dient im vorliegenden Fall eine Nextcloud 13-Installation, die auf einem Ubuntu Linux 16.04.4 LTS fußt. Hier gilt es zunächst, mit Docker die Basis für die genutzte Container-Technologie zu schaffen. Dabei bedienen wir uns der vorhandenen Ubuntu-Paket-Repositories:

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