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Veeam veröffentlicht Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a

Vor gar nicht allzu langer Zeit – immerhin knapp zwei Monate – habe ich über die Problematik im Zusammenspiel mit VMware ESXi 6.7 und Veeam 9.5 Update 2 berichtet. Einen passenden Workaround gab es direkt mit dazu, doch dieser hat ab heute ausgedient: Der Backup- und Replizierungs-Platzhirsch hat nämlich das angekündigte Update 3 der 9.5er Suite veröffentlicht und unterstützt damit nun auch offiziell die aktuellsten Betriebssysteme.

Der zeitliche Versatz war zwar spürbar, aber in meinen Augen hat Veeam hier in relativ kurzer Zeit geliefert und im Zeitalter der schnellen technischen Veränderung sehr zeitnah reagiert. Neueste Betriebssysteme respektive deren Builds, neue Storage-Systeme oder eben teils elementare Änderungen an den Hypervisor-Technologien, die eben die Virtualisierung befeuern, sind nicht “mal eben so” integriert. Obwohl die Veeam-Roadmap bereits das Update 4 später in diesem Jahr vorsieht, musste man wohl allein wegen der Unterstützung von VMware ESXi 6.7 diesen Schritt ein wenig schneller gehen und zeitgleich die gewohnt saubere und nahtlose Integration in die unterstützten Systeme gewährleisten.

In Summe steht beim Update 3a also die Kernunterstützung für die aktuellsten VMware- und Microsoft-Plattformen im Fokus. Dazu gesellen sich dann etwa 20 weitere, eher kleine Änderungen, die man sich bei Interesse im offiziellen Key Bulletin dann einmal näher zu Gemüte führen darf. Im Detail sind nun die vollständigen Produkte in der 9.5er Veeam-Suite integriert:

  • VMware vSphere 6.7
  • VMware vCloud Director 9.1
  • Vorläufiger Support für VMware vSphere 6.5 U2
  • Microsoft Windows Server Build 1803
  • Microsoft Windows Hyper-V Server Build 1803
  • Microsoft Windows 10 April 2018-Update

Zudem werden ergänzende Lösungen wie VMware Cloud auf AWS version 1.3 und der Microsoft System Center Virtual Machine Manager (ebenfalls Build) 1801 nun ebenfalls unterstützt.

Im Detail installiert man also das Veeam Backup & Replication 9.5 Update 3a auf dem jeweiligen aktuellen Windows-System – ob Update oder Neuinstallation, entscheidet sich natürlich von Fall zu Fall. Anschliessend folgt die Integration der Komponenten wie Backup Proxies oder die einzelnen Repositories, in denen die Backups liegen. Anschliessend können sowohl unter den aktuellsten VMware- als auch Windows (Build 1803)-Plattformen die gewohnten Backup- und Replizierungaufgaben durchgeführt werden.

Ein speziellen Hinweis schickt Veeam in Richtung des “vorläufigen” Supports für VMware vSphere 6.5 Update 2, was man im Rahmen der Neuerungen noch einmal explizit betont. Das Thema ist in den Veeam-Foren recht aktuell wie auch ausufernd bekannt und auch ein Sicherheitsthema. Ein offizielles Update zur endgültigen Unterstützung dieses VMware-Builds ist laut Veeam dann in separater Form zu erwarten, da eben eine kritische API-Anbindung verbessert werden muss, die unter anderem für Problemen bei entsprechender Backup-Auslastung sorgt.

Für alle Upgradefreudigen Nutzer und Unternehmen bleibt Veeam somit state-of-the-art und auch, wenn man nicht jede Änderung umgehend umsetzen sollte, ist die Geschwindigkeit, mit der man hier reagiert hat, beispielhaft. Dem Kernthema des Herstellers, nämlich der 24/7-Verfügbarkeit, sollte mit dieser Aktualisierung somit auch wieder wie gewohnt näher kommen! Der Download des neuen Updates, auf den sicherlich viele warten, kann indes direkt bei Veeam im offiziellen KB-Artikel angestoßen werden – viel Erfolg!

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