VMware-Tools installieren: Der Weg über die Open VM Tools

Jahrelang gab es für mich unter VMware – ob nun Workstation, Fusion oder eben den ESXi-Servervarianten – keinen anderen Weg für die Installation der VMware-Tools, die der virtuellen Maschine alle Features und Möglichkeiten der jeweiligen Virtualisierungslösung bereitstellten: Mounten des virtuellen Datenträgers, Installation der Tools und das war’s. Mittlerweile hat sich – zumindest unter Linux – dieser Weg dank der Open VM Tools geändert.

Alte Gewohnheiten legt man nur schwer ab – so habe ich auch beim Versuch, unter VMware Fusion die “originalen” VMware-Tools auf einem Ububtu 16.04 LTS-Linux zu installieren, die Meldung bekommen, doch die originalen Tools des Betriebssystemherstellers zu nutzen. Erklärt ist das alles in der VMware-Knowledge Database unter dem KB 2073803: Eine angepasstere und bessere out-of-the-box Erfahrung für und eine bessere Anpassung an das jeweilige virtuelle Betriebssystem unter Zuhilfenahme der Open VM Tools sollen unter anderem die Vorteile dieser Lösung sein.

Open_VM_Tools_Hinweis

Gesagt, getan – der Weg, die VMware-Tools auf die Maschine zu kopieren, zu entpacken und anschliessend durch das Skript “vmware-install.pl” zu installieren, ist also obsolet. Einfacher ist man wirklich mit der neuen Methode unterwegs, die bei Ubuntu über den folgenden Weg funktioniert:

Open_VM_Tools_Install

Ein “apt-get install open-vm-tools” mit Superuser-Rechten verfolgt ganz prima den neuen Weg und gliedert sich ideal in das jeweilige Betriebssystem ein. Nach Bestätigen der Sicherheitsabfrage wird das Paket samt allen Abhängigkeiten installiert und der sprichwörtliche Drops ist – gelutscht, nach einem Neustart des Systems stehen alle Vorteile der Tools dann zur Verfügung. Gewusst wie!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*