Webmin-Installation unter Linux leicht gemacht

Seit Jahren ist der Webmin eins meiner liebsten Mittel, um einen Linux-Rechner/Server nicht nur über die Kommandozeile, sondern bequem über den Browser zu managen. Wer das Tool auch gerne nutzen, aber nicht unbedingt auf die Distributions-eigenen Pakete zurückgreifen möchte, kann den Webmin auch bequem selbst installieren. Wie dies in fünf Minuten geht, zeige ich im Folgenden!Wie immer sollte zuerst das aktuelle Quellpaket vom Hersteller (hier: http://www.webmin.com) heruntergeladen werden, mein Beispielverzeichnis für den Download ist wie gewohnt “/usr/local”. Nun wird das Archiv (aktuellste Version: 1.500) durch Eingabe von

“tar zxvf webmin-1.500.tar.gz”

entpackt.

Wechselt nun in das Verzeichnis “/usr/local/webmin-1.500” und startet das Setup-Skript durch Eingabe von

“./setup.sh”.

Das Skript leitet Euch nun Schritt für Schritt durch die Installation – Pfadangaben (Webmin-Verzeichnis und Verzeoichnis für die Logdateien) können bei Bedarf angepasst werden, ein Druck auf die <ENTER>-Taste übernimmt die jeweilige Voreinstellung und springt zum nächsten Punkt. Wichtig ist, das der Perl-Interpreter installiert ist – ist er das nicht, zeigt Euch das Installationskript dies entsprechend an und Perl muss vor einem erneuten Aufruf des Setup-Skripts erst einmal installiert werden.

Interessant sind speziell die Fragen nach dem Webserver-Port, auf dem der Webmin läuft ((Standard: 10000) als auch der gewünschte Benutzername (Standard: “admin”) und das Kennwort, welches Ihr selbstverständlich eingeben und einmal bestätigen müsst. Auch die Frage, ob Webmin beim Booten des Systems dauerhaft gestartet werden soll (und das macht Sinn, wie ich finde!) sollte mit “y” (“yes”) beantwortet werden.

Dann installiert das Installationskript die Webmin-Umgebung in die von Euch ausgewählten Pfadnamen und nach dem (hoffentlich) erfolgreichen Installationsvorgang ist durch Eingabe von

http://<EuerHost.tld>:10000

der Webmin zu erreichen. Nutzt die eben festgelegten Anmeldedaten und schon könnt Ihr eine der besten und mächtigsten GUI-Oberflächen zur Verwaltung eines Linux-Betriebssystems nutzen!

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