World Backup Day – Kein Backup, kein Mitleid

Da ist er wieder: Einer dieser modernen Tage, den wir benötigen, um uns im Internet-Zeitalter auf das Wesentliche zu besinnen. Am heutigen 31. März feiern wir einmal mehr den World Backup Day: Den Tag, an dem wir uns an die für viele immer noch lästige Pflicht besinnen, unsere Daten zu sichern. Am besten automatisiert, am besten nach der klassischen 3-2-1-Regel und damit auch ausgelagert, wenn auch mal etwas mit dem Backup-Speicherort nicht passt.

Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, wird von vielen Nutzern immer noch belächelt oder absolut nicht gewürdigt. In einer Zeit, wo Sicherungsmedien auf Festplattenbasis keine Welt mehr kosten oder Cloud-Speicher allgegenwärtig ist, gibt es deutlich mehr Möglichkeiten als Ausreden. Der aktuelle Slogan kann also in der Tat „Kein Backup, kein Mitleid“ heißen – und das mit gutem Recht.

Ob automatisiert oder manuell, kostenpflichtig oder gratis: Von Sicherung Marke Eigenbau bis hin zu schlüsselfertigen Produkten, wie sie beispielsweise die von mir favorisierten Lösungen wie  Veeam anbieten, ist alles dabei – mit oder ohne Cloud. Oft automatisiert, repliziert und lieber eigenverschlüsselt: Nicht nur das klassische Löschen von Dateien ist heute das Problem – das ist längst vorbei. In unseren Zeiten dominieren Ransomware & Co. und sorgen für einen möglichen zusätzlichen Brandherd, für den man gewappnet sein sollte.

World Backup Day

Ich könnte an dieser Stelle lange Reden schwingen oder Eide schwören, das wird aber am Sinn des Titels dieses Beitrages nichts ändern. Wer sichert, ist längst nicht mehr feige und wer doppelt sichert, beugt vor. Wie wichtig einem die eigenen Daten sind, merkt man erst, wenn sie unwiederbringlich verloren sind, weil man doch zu bequem war. In diesem Sinne – ob heute nun World Backup Day oder einer der anderen 364 Tage im Jahr ist: Nutzt die Möglichkeiten der modernen Technik und sichert Eure Daten, wie und wohin auch immer – es tut weder weh noch ist es technisch ein Buch mit sieben Siegeln.

Nur Mut, es lohnt sich, spätestens beim eintretenden Ernstfall des Datenverlustes! Denn am Ende ist nichts schöner, als entspannt zu wissen, dass ein Backup existiert und dieses dann lächelnd und beruhigt wieder einzuspielen!

Oliver Pifferi

Stolzer Familienvater. Digital Native und Cloud-Evangelist. Multimedia-Freak. Bekennender USA- und UK-Fan. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. #JustMetal. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei LinkedIn. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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